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Wissen über digitale Trends

Denn es tut gut mit jüngeren Generationen mitreden zu können, speziell wenn es sich derart wachsender Beliebtheit erfreut.

Social-Media-App TikTok kurz vorgestellt

Die Social-Media-Welt ist schnelllebig. Kaum weiß man Bescheid wie Facebook oder Instagram funktionieren, sorgt schon die nächste App für Aufsehen. Auch wenn ich persönlich nicht vorhabe TikTok selbst zu nutzen, möchte ich mit meinen Enkelkindern mitreden können und zumindest wissen, worum es geht. Daher kommen hier 7 kurze Fakten zu der erfolgreichen Social-Media-App:

Wie funktioniert das soziale Netzwerk TikTok?

  • TikTok wird ausschließlich über das Smartphone genutzt.
  • Nutzer laden darin kreative Selfie-Videos (zu Deutsch „Videos von sich selbst“) hoch.
  • Die Videos dürfen maximal 15 Sekunden lang sein.
  • Die App startete mit Musik, doch mittlerweile gibt es auch Inhalte zu Comedy, Reisen und mehr.
  • Nutzer können mit echtem Geld digitale „Geschenke“ kaufen und sie ihren Idolen schicken. Die Beschenkten können diese in echtes Geld eintauschen. Ein Teil des Kaufpreises bleibt bei TikTok.
  • Einige Nutzer sind durch TikTok sogar zu Stars geworden und haben mehrere Millionen Fans.
  • Zuletzt zählte die App über 800 Millionen Nutzer weltweit, davon 5,5 Millionen in Deutschland.
  • TikTok kommt aus China.

Warum ist die Plattform so erfolgreich?

  1. Hoher Unterhaltungswert: Mit der eingebauten Bearbeitungsfunktionen können Nutzer ihre Video-Schnipsel mit unerwarteten und überraschenden Effekten zusammenfügen. Gepaart mit passender Musik erscheint das Gesamtwerk dann besonders außergewöhnlich oder witzig.
  2. Initiative Bedienung: Die Navigation zwischen den Videos erfolgt über sogenannte Wisch-Gesten. Nutzer schieben damit interessante und weniger interessante Videos auf dem Bildschirm in die entsprechende Richtung.
  3. Intelligenter Algorithmus: Durch die Auswertung der Gesten lernt die App im Handumdrehen, welche weiteren Inhalte dem Nutzer vorgeschlagen werden können.
  4. Endlose Inhalte: Der Nutzer erreicht scheinbar nie das Ende der Vorschlagsliste. Das liegt zum einen an der großen Anzahl von Videos aber auch daran, dass es keine Limitierung (wie bei Facebook) gibt, auf „gefolgten“ Personen und deren Inhalte gibt.

Wissenswertes aus der Redaktion:

Auch viele deutsche Stars sind auf TikTok vertreten und zeigen sich sehr privat! Darunter auch Topmodel Heidi Klum, Schlager-Star Michael Wendler oder Sänger Mark Forster.

Fazit: Kaum zu glauben, dass diese Videos allein mit einem Smartphone erstellt und bearbeitet werden können. Mit den Augen meiner Enkelin betrachtet (knapp 70% der Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahre alt), kann ich den hohen Unterhaltungswert der App als primären Vorteil durchaus nachvollziehen. Ein offensichtlicher Nachteil der App sollte ebenfalls Bemerkung finden. Die Art und Weise mit der ein Algorithmus dem Nutzer Inhalte vorschlägt bzw. (vor)filtert, ist kritisch zu bewerten. Nur wenn wir Zugang zu allen Inhalten eines Dienstes haben, können wir uns eine objektive Meinung darüber bilden, was wir konsumieren möchten (Stichwort: Netzneutralität).

 

Wer gerne noch mehr Wissenswertes aus der digitalen Welt lesen möchte, dem empfehle ich einen ähnlichen Beitrag über Neuerungen bei einem Musik-Streaming Anbieter. > Gibt es bei Spotify bald Musikvideos?

Quelle: Mobilsicher, 14. Juli 2020 > Weiter zum vollständigen Beitrag

Vogelperspektive auf Boote am Steg - bleib-jung
Bildnachweis: Morning Brew (Unsplash)

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Monika Willms

Monika Willms

bleib-jung Coach und Seminarleiterin für den Umgang mit digitalen Medien. "Mit meinen erprobten Tipps handhaben auch Sie relevante Funktionen des Smartphones im Alltag souverän."

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