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Verständnis für die neue Welt des Druckens

Informationen ausdrucken, um sie später an einem anderen Ort verfügbar zu haben. Geht das heute einfacher?

Mal eben das Foto oder ein PDF vom Smartphone ausdrucken? Das wäre es doch. Aber geht das denn überhaupt? Die Antwort lautet: Ja, natürlich – oft sogar auf vielen verschiedenen Wegen.

Mit Ausdruck oder doch papierlos bewegen

Meine Generation stammt zweifelsfrei aus einer Zeit, in der Informationen zum Mitnehmen ausgedruckt wurden. Doch ist dieses „Parken“ von Informationen auf dem Medium Papier im Zeitalter des Smartphones noch notwendig? Nachdem es nicht dem menschlichen Naturell entspricht, alte Gewohnheiten einfach so abzulegen, hat mich interessiert, ob es uns Anbieter von Smartphones leicht machen, diese Gewohnheitshürde zu überspringen.


Vielleicht habt auch Ihr den englischen Ausdruck „Simplicity changes behaviour“ schon einmal gehört. Dieser bedeutet auf Deutsch so viel wie „Einfachheit verändert Gewohnheiten“. Ich war gespannt, ob der oben genannte Beitrag hierauf eine Antwort parat hat. Die wichtigsten Tipps daraus habe ich mit meinen persönlichen Erfahrungen angereichert. 


  1. Eingebaute Druckfunktion: Wenn Drucker und Smartphone im gleichen WLAN sind, können wir mit der Druckfunktion des Smartphone-Herstellers nahezu alle Dokumente an den Drucker senden. Dabei ist es egal, ob die Dokumente auf dem Gerät selbst oder in einem Speicher im Internet liegen. Wenn man Dokumente vor dem Druck nicht auf dem Smartphone bearbeiten möchte, funktioniert diese Option erfahrungsgemäß zuverlässig.

  2. Druck über Drittanbieter: Bietet das Smartphone keine eingebaute Druckfunktion, kann diese nachträglich in Form einer App installiert werden. Hier empfiehlt es sich zuerst beim Hersteller des eigenen WLAN Druckers nachzufragen. Dabei wird das zu druckende Dokument zunächst an die App übergeben und dann an den Drucker gesendet. Häufig von Fehlern begleitet und damit nicht zu empfehlen ist diese Option für diejenigen, die häufig Informationen direkt von Webseiten ausdrucken wollen.

  3. Vertraulichkeit: Bei der Auswahl eines Drittanbieters sollten wir darauf achten, wie der Druckauftrag durch die App aufbereitet wird. Sogenannte Plug-in Apps haben keine eigene Bedienungsoberfläche, sondern bereiten das zu druckende Dokument zunächst auf einem Webserver auf, bevor es mit den erforderlichen Daten wie Druckqualität, Papierformat etc. an den Drucker gesendet wird. Dies sollte speziell beim Druck vertraulicher Informationen bedacht werden.

  4. E-Mail-Druck: Für mich war diese Option neu. Hierbei wird der Druckauftrag per E-Mail an den Druckerhersteller gesendet. Der Vorteil dabei, wir können den Druckauftrag zu jeder Zeit und von überall an den Hersteller senden. Der Ausdruck selbst erfolgt erst dann, wenn wir daheim den Drucker einschalten. Da es sich hierbei auch um einen sogenannten „Cloud-Dienst“ des Herstellers handelt, gilt es Punkt #3 analog zu beachten. 

An das gewohnte Vorgehen ein Dokument am PC auszudrucken, reicht für mich am ehesten noch die erste Option heran. Die eingangs erwähnte Gewohnheitshürde hilft uns jedoch keine der Optionen abzubauen. Mein Favorit ist und bleibt daher der gute alte PDF-Druck. Einmal umgewandelt in ein PDF, kann ich das Dokument jederzeit, auch ohne Internetverbindung von unterwegs, auf meinem Smartphone oder Tablet öffnen und auf die gewünschten Informationen zugreifen. Es kostete mich zunächst etwas Überwindung, aber der Gedanke daran gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun, hat mir geholfen, eine alte Gewohnheit abzulegen.


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Quelle: Welt, 27. Juli 2020 > Weiter zum vollständigen Beitrag

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Bildnachweis: Amador Loureiro (Unsplash)
Dieter C.

Dieter C.

Aktives Mitglied der MEDIENPROFIS Gruppe seit Mai 2020

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