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Stressfreie Handynutzung ohne Fallstricke

Wissen worauf es beim Vertragsabschluss zu achten gilt. Damit bleibt nichts als Freude beim mobilen Telefonieren und Surfen.
Durch ausuferndes Telefonieren schießt die Handyrechnung inzwischen dank Flatrates kaum mehr in die Höhe. Dafür lauern andere Fallen. Oft getrickst wird etwa mit dem Datenvolumen.

Worauf muss ich bei der Auswahl eines geeigneten Vertrages achten?

Diese Frage wird mir von den Teilnehmern meiner Kurse immer wieder gestellt. Auf Rückfrage stelle ich fest, dass sie darauf sehr häufig eine wenig hilfreiche Antwort wie „es kommt darauf an…“ zu hören bekommen. Anschließend stellen Verkäufer dann Gegenfragen, mit dessen Beantwortung dann wiederum meine Kursteilnehmer*innen schnell überfordert sind. Die Überschrift des oben genannte Beitrags hat dahingehend mein Interesse geweckt und legte die Vermutung nahe, dass es ggf. doch eine hilfreichere Antwort gibt. Für alle die es gern einfach und pragmatisch mögen, hier meine fünf Erkenntnisse, gepaart mit einer persönlichen Einschätzung.
  1. „Alles“ inklusive: Damit locken vor allem Anbieter von Pauschalreisen. Bei den Mobilfunkanbietern heißt das Allnet-Flat (zu deutsch „feste Gebühr in alle Netze“). Wenn diese Option gewählt wird, dann erleben wird beim Telefonieren im Inland keine unliebsame Kostenfalle.
  2. Datenvolumen zählt extra: Eine separate Vertragsoption ist das Datenvolumen (z.B. 2 GB pro Monat), welches wir für das Surfen im Internet benötigen. Gerade bei günstigen Verträgen schalten Anbieter standardmäßig eine sogenannte Datenautomatik an. Dadurch wird nach dem Verbrauch der 2 GB zusätzliches Datenvolumen nachgebucht, welches zusätzliche Kosten verursacht.

Mein Tipp: Sofort nach dem Vertragsabschluss beim Kundendienst anrufen und die Datenautomatik deaktivieren lassen.
  1. Sonderrufnummern: Die Zeit in der wir Bestellungen oder Rückfragen bei Verkäufern nur über teure 0180er Service-Nummern platzieren konnten, gehören m.E. der Vergangenheit an. Grundsätzlich empfiehlt es sich daher Sondernummern beim Vertragsabschluss ausschließen zu lassen.
  2. Drittanbieter: Sehr wohl zur Gegenwart gehören Zusatzkäufe, die wir beispielsweise bei der Nutzung einer Spiele-App tätigen können. Der Kauf eines besonders anspruchsvollen Kreuzwort-Rätsels würde dann beispielsweise über die Handyrechnung abgerechnet.

Mein Tipp: Schon beim Vertragsabschluss eine sogenannte „Drittanbietersperre“ aktivieren lassen.
  1. Besser schriftlich: Eine einfache Regel möchte ich noch denjenigen mitgeben, die Vertragsverlängerungen oder Tarifwechsel gern telefonisch mit dem Anbieter vereinbaren. Lasst Euch die Änderungen vor in Kraft treten schriftlich zusammenfassen, so dass beim Nachlesen mögliche Missverständnisse noch auffallen und korrigiert werden können.

Wer diese Punkte im Gespräch mit dem Anbieter als Anforderung formuliert, zeigt sich gut informiert und verhindert unliebsame Überraschungen. Was sind Deine Erfahrungen mit Handyverträgen? Folge unserer Gruppe auf WhatsApp und teile dort eigene Gedanken dazu.

Ein Handyvertrag ohne Überraschungen der für alle von uns passt

Hinweis von Dieter_C aus der WhatsApp Gruppe: Herzlichen Dank für diese tollen Tipps, liebe Monika. Für allen, die – wie ich – auf dem Land leben, möchte ich noch die Empfehlung einbringen, vor dem Vertragsabschluss die Netzabdeckung in der häuslichen Umgebung zu prüfen. Dies ist inzwischen sehr komfortabel über die Webseite des jeweiligen Netzanbieters möglich und schützt vor dem Ärgernis, dass auf dem heimischen Sofa plötzlich der Empfang zu schlecht ist:


Mein Vorschlag für eine Gruppeninitiative: Vermutlich haben viele von uns vergleichbare Bedürfnisse was den Handyvertrag angeht (kein neues Handy, durchschnittliches Datenvolumen etc). Was haltet ihr somit davon, wenn wir die Redaktion von bleib-jung bitten, einen geeigneten Vertrag für jedes Netz für uns unverbindlich herauszusuchen und beim Anbieter so zu verhandeln, dass alle Tipps von Monika bereits berücksichtigt sind.


So können wir als Gruppe in digitalen Zeiten mehr erreichen.

Was meinst Du dazu?

Quelle: Techbook, 10. September 2019 > Weiter zum vollständigen Beitrag

Dame tippt auf Smartphone
Bildnachweis: dpa
Monika W.

Monika W.

Aktives Mitglied der GESUND & VITAL Gruppe seit Juni 2020

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